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Innsbruck, Wien / Tiroler Tageszeitung: 12.10.21 – Der Dachverband der österreichischen Spendenorganisationen (Fundraising Verband Austria) prämiert jedes Jahr herausragende Leistungen in der Spenderkommunikation. Die diesjährige Verleihung der renommierten Fundraising Awards fand am Montagabend in Wien statt. Die Awards wurden in sieben Kategorien an namhafte NPOs und Agenturen verliehen. Höhepunkt war die Vergabe des Awards „Fundraiserin des Jahres“ an Marianne Hengl für ihr jahrzehntelanges Engagement um „RollOn Austria – Wir sind behindert“.

Als Behindertenaktivistin kämpfe Marianne Hengl seit über 30 Jahren für bessere Lebensbedingungen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit Behinderung, heißt es in der Begründung der Jury.

200 20211011 cSchedl FundraisingAwardMarianne Hengl mit ihrem Team: Jurij Pfauser, Doris Picha, Andrea Lindner. Familienmitglied Sara Daveloose und Laudator Toni Innauer.

Hoch oben am Berg … Kindern das Leben mit einer Behinderung nahebringen und ihnen dadurch Hemmungen nehmen, war das Ziel von Michael Schretter, Chef der Sonnenbergbahnen Grän.

Am Donnerstag präsentierte Marianne Hengl am Füssener Jöchle ihr Kinderbuch „Marianne und die roten Zauberstiefel“. Eine außergewöhnliche Geschichte, die man nicht auf dem Buchmarkt findet.
„Mit dem Kinderbuch als Aufhänger, versuche ich mit den jungen Menschen ganz offen über das Thema Behinderung zu sprechen. Sie dürfen mir die Nase kratzen, ein Glas Wasser mit Strohhalm zum Mund reichen, meine Hände berühren, mir das Essen eingeben, und vieles mehr. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel zu lachen und dadurch bekam das Thema Behinderung einen anderen Stellenwert, es stand unkompliziert im Mittelpunkt unserer Begegnung. Kurz nach der Veranstaltung haben mir Paula und Emma ein Herz aus Rosenquarz in den Schoß gelegt und eine ganz spontane und liebevolle Umarmung von Elisa hat mich sehr berührt.“

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Das Land Tirol stellt dem Verein RollOn Austria bereits seit 6 Jahren barrierefreie Büroräumlichkeiten - mitten in der Landeshauptstadt Innsbruck - zur Verfügung. Anfang August wurde der Mietvertrag auf weitere 3 Jahre verlängert und am 19. August kam der Landeshauptmann persönlich im RollOn-Büro vorbei.

Landeshauptmann Günther Platter:
„Mit der Arbeit des Vereins RollOn unter Obfrau Marianne Hengl bin ich seit vielen Jahren bestens vertraut. Ich schätze das langjährige und außerordentliche Engagement von Marianne Hengl und ihre große Hartnäckigkeit, mit der sie in Tirol und über die Grenzen hinaus, zugunsten von Menschen mit Behinderungen erfolgreich tätig ist. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie mit dem Verein RollOn sehr viel zum Bewusstseinswandel über Menschen mit Behinderungen beigetragen und Barrieren in den Köpfen vieler Menschen abgebaut.“

20210819 1430311RollOn-Obfrau Stellvertreter Jurij Pfauser und RollOn-Obfrau Marianne Hengl freuen sich über den Besuch von LH Günther Platter.

THEMA: „Über den Anstand in der heutigen Zeit“ …

Marianne Hengl: Inwieweit ist es für Sie als Moderator frustrierend, top gecoachte Politiker aus der Reserve zu locken? Kann da jemals ein aufrichtiges und anständiges Gespräch entstehen?

Tobias Pötzelsberger: Die Politiker/innen kommen nicht zu uns, weil sie so gern mit uns reden, sondern weil sie das Publikum suchen. Manchmal gelingt es, die Interviewpartner zu überraschen und sie so aus der Reserve zu locken. Dann sind sie „echt“, weil sie darauf nicht auswendig gelernte Sätze antworten können. Das sind dann die interessanten Momente für mich.

SN Sommergespräch.  -  Marianne Hengl trifft Tobias Pötzelsberger.  Foto: Kolarik Andreas 15.07.2021

Bruno Lemberger ist 52 Jahre jung, er kommt aus Mittersill und war 29 Jahre alt, als sich von einem Tag auf den anderen sein Leben komplett veränderte.

Er erzählt im "Stehaufmenschen"-Interview mit RollOn-Obfrau Marianne Hengl von seinem Leben als „Landwirt im Rollstuhl“ von seinen bedrohlichen Existenzängsten, der Hilflosigkeit und der großen Angst in einem Pflegeheim zu landen. Der Glaube und das Vertrauen an Gott und sein Wille zu leben, haben aus Bruno einen ganz besonderen Botschafter für die Menschheit werden lassen.

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