RollOn Austria wählt in der Generalversammlung vom 09.07.26 einen neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre

Marianne Hengl, Dominik Wurzer, Jurij Pfauser, Kristin Vavtar und Johann Wiedemair

Am 9. Juli 2026 wurde in Innsbruck bei der Generalversammlung von RollOn Austria der "alte" Vorstand für 2 weitere Jahre wiedergewählt.

RollOn-Obfrau: Marianne Hengl
RollOn Obfrau-Stellvertreter: Jurij Pfauser
Kassier: HR Dr. Johann Wiedemair
Schriftführerin: Mag. Kristin Vavtar
Vorstandsmitglied: Dominik Wurzer

RollOn Austria macht Menschen mit Behinderungen sichtbar, hörbar und stark.

Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit rücken wir Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen in den Mittelpunkt. Wir erzählen ihre Geschichten, zeigen ihre Fähigkeiten und geben ihren Anliegen eine starke öffentliche Stimme – etwa in der ORF-Serie "LICHTblicke“, im TV-Spot „Bin ich dir peinlich?“, in der ORF-Radiosendung „Stehaufmenschen“ sowie in zahlreichen Printmedien.

RollOn FB Sabrina und Daniel 2021

Doch unsere Arbeit reicht weit über die mediale Präsenz hinaus. Wir unterstützen Menschen, die dringend Hilfsmittel benötigen, einen Arbeitsplatz suchen oder auf eine barrierefreie Wohnung angewiesen sind. Ebenso stehen wir Familien zur Seite, die im Alltag mit ihren behinderten Kindern vor großen Herausforderungen, Sorgen und Belastungen stehen.

„Wir erheben unsere Stimme, wenn Menschen mit Behinderungen diskriminiert, benachteiligt oder ausgegrenzt werden. Wir schauen nicht weg, sondern handeln. Gleichzeitig ist es uns ein besonderes Anliegen, bereits bei Kindern und Jugendlichen Berührungsängste abzubauen und ein selbstverständliches Miteinander zu fördern“, betont RollOn-Obfrau Marianne Hengl.

Gerade in herausfordernden Zeiten besteht die Gefahr, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien aus dem gesellschaftlichen Blickfeld geraten. Umso wichtiger ist es, ihre Anliegen sichtbar zu machen und bereits erreichte Verbesserungen zu bewahren.

Vieles wurde in den vergangenen Jahren mit großer Beharrlichkeit erkämpft: bessere Chancen am Arbeitsmarkt, eine verlässlichere Hilfsmittelversorgung, Entlastungsangebote für Familien und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Diese Errungenschaften dürfen nicht wieder verloren gehen.

Seit bald 37 Jahren setzt sich RollOn Austria konsequent für die Rechte, die Würde und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen ein. Wir decken Missstände auf, benennen Diskriminierung klar und setzen uns mit Nachdruck für nachhaltige Veränderungen ein.

Polish 20260416 153120722

Jurij Pfauser, Obfrau-Stellvertreter: "Wir freuen uns sehr über jede Art der Unterstützung für RollOn Austria. Interessierte können uns als förderndes Mitglied oder finanziell durch Spenden unterstützen, unsere Arbeiten auf Social-Media teilen oder auf uns in ihrem Umfeld aufmerksam machen. Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, durch Partnerschaften mit uns zusammenzuarbeiten."

Mitglied werden

Zudem ist es ungemein wichtig, dass Menschen in ihrem eigenen Umfeld oder am Arbeitsplatz direkt die Integration und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen fördern.

Jede dieser Aktionen trägt dazu bei, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen und das Bewusstsein für die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Behinderungen zu schärfen. Details zu den verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten findet man auf unserer Website www.rollon.at oder man nimmt direkt mit uns Kontakt auf. Jeder Beitrag zählt und wir sind dankbar für jede Hilfe, die wir erhalten können.

Marianne Hengl: "Für die Zukunft wünsche ich mir eine Gesellschaft, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen aktiv fördert und unterstützt. Das bedeutet, dass wir Barrieren in physischen, sozialen und kommunikativen Umgebungen abbauen müssen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen gleiche Chancen und Möglichkeiten haben wie alle anderen auch.

Ich wünsche mir, dass die Bedürfnisse und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen bei allen Entscheidungen und Planungen berücksichtigt werden, sei es im Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt, im öffentlichen Leben oder in kulturellen Angeboten. Das erfordert ein Umdenken und einen bewussten Einsatz für Inklusion und Vielfalt.

Zudem ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben, selbstbestimmt über ihr Leben zu entscheiden und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft teilzuhaben, sei es durch politische Teilhabe, Engagement in Vereinen und Organisationen oder durch kulturelle und soziale Aktivitäten.
Insgesamt strebe ich eine Gesellschaft an, die von Solidarität, Respekt und Gleichberechtigung geprägt ist, in der jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Einschränkungen ein gleichwertiges Mitglied ist und seine Potenziale entfalten kann."